Willlkommen in der Gärtnerei “Kantoffel”

Ein herzliches Hallo,

In dem beschaulichen Dorf Kantow in der schönen Ostprignitz-Ruppin soll noch dieses Jahr 2022 eine kleine Gärtnerei entstehen. Diese soll künftig ca. 40 Haushalte mit Gemüse versorgen. Das Besodere – hier entsteht eine “solidarische Landwirtschaft” auch Solawi genannt.

Kurz: Hier wird das Gemüse nicht klassisch verkauft, sondern wird mit einem monatlichen Beitrag bezahlt und ohne Umwege, Händlerkosten oder Verluste an die Haushalte verteilt.

Unser großer Wunsch dabei ist es, vor Allem Menschen aus der Region zu versorgen. Daher richten wir unsere Suche besonders auf die Gemeinde Wusterhausen/Dosse und den Orten rund um Kantow.

Infoveranstaltungen werden in den nächsten Wochen vor Ort noch stattfinden und auf dieser Seite und über diverse Verteiler angekündigt. Bis dahin könnt ihr euch auch jeder Zeit beim Gärtner, Philipp Andreß melden, wenn ihr Fragen habt.

die Gärtnerei

In unserer Gärtnerei soll es vor Allem – Gemüse geben. Der Fokus liegt dabei, von Möhre bis Kartoffel, auf dem Alltäglichen. Vielfalt und Experimente sind aber immer mit dabei. Bodenschonendes Arbeiten wird bei uns groß geschrieben, dabei arbeiten wir mit verschiedensten Handgeräten ohne den Körper zu schaden und trotzdem auf kostenintensive Maschinen zu verzichten.

Unsere Gemüsekulturen können “den Himmel sehen” d.h. Kunststoffe wie Vliese und Netze etc. werden nur selten bis gar nicht verwenden. Unser Boden und Kulturen werden ausschließlich mit organischem Dünger gefüttert (Kompost, Mist und Mulch) und der Pflanzenschutz vorrangig durch Biotop- und und Nützlingsförderung gesteuert. Ansonsten greifen wir nur auf Düngung und Pflanzenschutz zurück, der auch im Ökolandbau zu finden ist. Jungpflanzen werden ausschließlich bei uns selber mit samenfesten Saatgut produziert.

die Mitarbeit

Für das Erleben und Verstehen der Herkunft der eigenen Lebensmittel ist das direkte Mitarbeiten im Garten die beste Möglichkeit. Dies unterstützt das Gärtnerteam und kann damit auch zu einer höheren Erntemenge und Vielfalt beitragen. Die Mitarbeit in der “Kantoffel” ist dabei stets freiwillig!

Über den Garten hinaus können auch andere Posten, sogenannte “Verantwortungsbereiche” übernommen oder spontan unterstützt werden. Zum Beispiel: Organisieren und Suche der Mitglieder, Pflege in der Verteilstationen, Liefertouren organisieren, Treffen organisieren, Öffentlichkeitsarbeit, Konzeptarbeit, allgemeine Strukturbildung und viele weitere.

das Konzept “Solawi”

Einfach erklärt – In einer solidarischen Landwirtschaft, kurz “Solawi”, verzichtet man auf das Verkaufen und setzt die Bezahlung zeitlich noch vor den Anbau der Gemüsekulturen.

Man bekommt Gemüse als sogenanntes “Mitglied” für einen monatlichen Beitrag und unterstützt mindestens für ein Jahr die Gärtnerei mit seinen Beiträgen. Der gesamte Ertrag gehört somit automatisch allen Mitgliedern. Der Betrieb wird von Beginn an finanziert und bekommt eine höhere Sicherheit. So muss nichts weggeschmissen werden. Geld und Energie gehen nicht unnötig verloren.
Betrieb und Mitglieder sind dabei immer auf Augenhöhe und tauschen sich regelmäßig über Wünsche und Verbesserung aus. Teilweise verschwimmt auchmal die Grenze zwischen den Beiden. Betriebliche Selbstreflexion sowie eine respektvolle Begegnung aller Beteiligten sind Grundpfeiler dieses Konzeptes.

Mitmachen

Euer Intersse ist geweckt? Ihr habt noch Fragen?

Die einfachste Methode ist uns eine Mail an garten(Replace this parenthesis with the @ sign)kantoffel.de zu schreiben. Darin könnt ihr euch erstmal vorläufig und unverbindlich anmelden. Wir sammeln jetzt erstmal alle Interessenten zusammen und informieren regelmäßig über einen “Wochenbrief” den nächsten Ablauf. Gerne könnt ihr aber auch Philipp Andreß unter 0176/94223434 einfach anrufen und Interesse und/oder Fragen klären.

Steht erstmal die Gärtnerei und sind genügend Menschen zusammen gekommen, bekommt Jeder einen offiziellen Vertrag und es kann losgehen. Die Vertragslaufzeit läuft ein volles Jahr und beginnt in der Regel vom 1.Juli und Endet am 30. Juni des Folgejahres. Anhand der duchschnittlichen Ausgaben eines Betriebs dieser Art und Größe, kann man von einem Mitgliedsbeitrag zwische 80 – 100€ pro Monat rechnen.